2014

Das Freischneiden hat kein Ende, nach der Monte Klamotte war auch unser Hanggrundstück an der Waldburgstraße wieder einmal "dran". Nach einigen Jahren waren auch hier Gesträuch und Bäume wieder in den Himmel gewachsen und behinderten die Sicht in die Rheinebene. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Bauhofes Remagen schritten zwei Vereinsmitglieder zur Tat und sorgten für freie Aussicht.

140211 Waldburgstrae Freischnitt 

140117 FreischneiderIm Jahr 2006 sorgte der Verschönerungsverein mit einer Freischneideaktion auf dem Monte Klamotte dafür, dass man von der Höhe einen wunderschönen freien Blick auf die Römerstadt bekam. Inzwischen sind einige Jahre vergangen, in der die Natur nicht untätig war. Die seinerzeit zurückgeschnittenen Bäume und Sträucher waren im Lauf der Zeit wieder so stark nachgewachsen, dass sie wieder den Blick auf Remagen und den Rhein verdeckten.

Also entschloß sich der Verein dazu, den Zustand des freien Blickes wieder herzustellen. Am Freitag, dem 17. Januar 2014 fanden 5 Unverzagte den Weg auf den Berg und viel Arbeit vor. Dies schreckte aber nicht ab. Mit Scheren, Kettenmotorsäge und Motorheckenschere ging es den Brombeer- und Wildrosenranken sowie den Bäumen und Sträuchern ans Holz.

Drei Stunden, vielen Kratzern und Rutschpartien am Steilhang später war es geschafft. Remagen und der Rhein liegen den Betrachtern nun wieder frei einsehbar in voller Schönheit zu Füßen.

140117 Kann man das noch gebrauchen140117 Was sich da so alles findet140117 Freier Blick.JPG140117 Fertig

 

0508 caracciolaEs sprach sich wie ein Lauffeuer in Remagen herum, dass in der Nacht vom 7. Mai auf den 8. Mai 2011, nach dem schönen Fest „Rhein in Flammen“, der Stern vom Caracciola-Denkmal abgebrochen wurde. Das Denkmal wurde im Jahre 2001, zum 100. Geburtstag des Rennfahrers Rudolf Caracciola vom Verschönerungsverein mit großer Unterstützung der Firma Daimler aufgestellt und der Stadt Remagen übergeben. In den 10 Jahren wurde das Denkmal schon einmal mutwillig geschädigt, indem die Nase abgeschlagen wurde. In beiden Fällen blieb eine Anzeige bei der Polizei erfolglos.

Der Caracciola-Club von Remagen wollte sich um einen neuen Stern bemühen und hat daraufhin eine Sammlung durchgeführt. Im Jahre 2013 wurde dann ein Provisorium an dem Denkmal befestigt, leider hielt dieses keine zwei Tage. Daraufhin übernahm der Verschönerungsverein Remagen die Initiative. Es wurde der Vorschlag erarbeitet, den neuen Stern aus Basalt anzufertigen, damit er für Metalldiebe uninteressant ist. Man setzte sich mit dem Bildhauer Hardy zusammen und schnell wurde eine Skizze entworfen. Nun setzte sich der Verein mit der Firma Daimler AG in Verbindung. Bereits einen Monat später lag eine Zusage über eine größere Spende vor. Zusammen mit der Spendensammlung des Caracciola-Clubs und einem Anteil des Verschönerungsvereins reicht das Geld, um den neuen Basaltstern zu finanzieren. Leider hatte Bildhauer Hardy noch einige Aufträge vorliegen, so dass die Fertigstellung des neuen Sterns erst für Februar/März zugesagt werden konnte. Erfreulicherweise hat es dann doch nicht so lange gedauert und der neue Stern wurde bereits am 14. Januar 2014 an dem Denkmal befestigt. Nun ist das Caracciola-Denkmal wieder vollständig und es wird damit die Hoffnung verbunden, dass sich die Remagener Bürger sowie die Gäste unserer Stadt noch lange daran erfreuen können.

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weitere Beiträge zum Caracciola-Denkmal

2001 - Das Caracciola-Denkmal wird aufgestellt

2011 - Das Caracciola-Denkmal wurde beschädigt