2019 Aktivitäten

In der 33. Kalenderwoche besuchte der Verein mit interessierten Remagener Bürgern im Rahmen des Programms "Demokratie leben" die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz. Die Einladung dazu erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Migrationsbeirat. Am frühen Vormittag ging die Fahrt mit einem gut klimatisierten Reisebus zunächst in den Landtag. Hier begrüßte die Gruppe ein Team der Landtagsverwaltung und führte sie nach dem obligatorischen Gruppenfoto durch die Lobby in den Landtag. Hier wurden die Aufgaben der Abgeordneten, Zuständigkeiten und Abläufe im Landtag erläutert. Nach den erfahrenen Infos zur parlamentarischen Demokratie begab sich die Gruppe zu einem stärkenden gemeinsamen Mittagsessen in einen rustikalen Braukeller. Das leckere Essen und die Getränke wurden zügig serviert und verspeist. Im Anschluss ging es mit einer Stadtführung zunächst in die St. Stephans-Kirche, in der die von Marc Chagall in den Jahren 1976 - 1985 erschaffenen Fenster besichtigt werden konnten. Dies sind seine einzigen Fenster in Deutschland. Beeindruckend ist die Gesamtglasfläche von ca. 177 m² und damit sein größtes Glaskunstwerk der Welt, das auch das letzte seines langjährigen Schaffens ist. Die Stadtführer*in erläuterten sehr eindrucksvoll die Darstellungen und die von Chagall angewandte Maltechnik. In der Folge ergab sich noch die Möglichkeit, den sehr interessanten Kreuzgang zu erkunden. Nachdem besuchte die Gruppe dann die Mainzer Altstadt, in der aufs Beste über die Stadt und ihre Geschichte erzählt wurde. Nach all diesen hochinteressanten Eindrücken begann die Rückfahrt, während der so manch einer den Erlebnissen und damit geschuldeten Anstrengungen ruhend nachgab. Es war eine schöne, lehrreiche Fahrt.

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Es begann damit, dass sich der ehemalige Leiter der Remagener Tourist-Information, der im Vorstand des Verschönerungsvereins ist, sich bereits vor langer Zeit beim Gang durch Remagen häufig fragte: was sind denn das nur für Bäume hier im Stadtgebiet. Diese Frage stellen sich doch sicher auch andere Interessierte. Also müsste man doch etwas tun, um zu informieren. So kam ihm die Idee zu einem "Baumbuch" (Arbeitstitel) der Stadt Remagen. Realisiert werden sollte sie durch das Anbringen von Informationsschildern an den Bäumen. Viele andere Vorhaben ließen die Idee aber in der Schublade entschlummern. Sie  erwachte vor etwa einem Jahr aus dem Dornröschenschlaf. In einer Vorstandssitzung des Verschönerungsvereins, in der sie vorgetragen wurde, beschlossen wir die Umsetzung dieses Einfalls. In der Folge entstanden Prototypen der Informationsschilder, aus denen sich letztendlich die jetzige Form und der Umfang herausschälten. Jetzt ging es darum, welche Bäume im öffentlich zugänglichen Stadtgebiet Remagens denn nun stehen. Dies festzustellen war das Baumkataster ein erster Ansatz. Im Frühjahr, als die Bäume am Standort anhand der Belaubung deutlicher zu identifizieren waren, machte eine Kommission einen Rundgang durch das Stadtgebiet. Hierbei wurden 41 Bäume aus verschiedenen Bereichen bestimmt, für die Schilder von einem Vorstandsmitglied als Computerdatei entwickelt und von einer ortsansässigen Werbefirma auf Alu-Dibond-Platten gedruckt wurden. Die Schilder sollen anhand einer Kurzinformation das Interesse des Betrachters wecken und zum Einlesen des aufgedruckten QR-Codes animieren. Darin sind weiterführende Details, aber auf Grund des begrenzten Platzes keine ausführliche Beschreibung, des jeweiligen Baumes aufgeführt. Dieses wiederum soll den interessierten Betrachter dazu verleiten, sich im Internet das gesamte Spektrum an Informationen anzusehen.

Nachdem die vorbereitenden Aktivitäten wie der Kauf von Edelstahlschrauben, Abstandshaltern (die Bäume werden dicker), Bodenhülsen und Vierkantstäben (nicht jeder Baum zeigt seinen Stamm) abgeschlossen waren, ging es an die Anbringung der Schilder. Einige Vorstandsmitglieder trafen sich an der Kemming-Höhe zum gemeinsamen Werkeln. Von diesem Treffpunkt ausgehend wurde Baum für Baum der ausgewählten Exemplare an einem Vormittag beschildert. Diese Aktion soll nach derzeitigem Willensstand fortgeführt werden; denn es tauchen immer wieder Bäume auf, die in diesem ersten Durchgang "durchgeschlüpft" sind.

Der Verein würde sich über Sichtungen und Rückmeldungen von interessanten Bäumen im öffentlich zugänglichen Raum Remagens durch die Bürger freuen.

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190705 3 Winterlinde190705 4 Thuja190705 5 Bltenhartriegel

 

Im Vorfeld der diesjährigen Pfingstwanderung zur Otto-Neubeck-Hütte auf der "Monte Klamotte" haben wir uns einige Sorgen gemacht. Die Wettervorhersagen für Pfingstmontag sahen nicht sehr rosig aus. Die Wetterfrösche hatten zwar bis zum frühen Nachmittag keinen Regen angesagt, der sollte uns aber im Nachmittagsverlauf heimsuchen. Aber wie es kommt, manchmal hat man Glück und manchmal kein Pech. Aber von vorn: Bereits lange vor dem Ereignis wurden die Vorbereitungen getroffen. In einer Vorstandssitzung wurde anhand einer präzisen ToDo-Liste festgelegt, was an Arbeit anfällt. Nach der Sitzung wusste dann jeder aus dem Arbeitsteam seine Aufgabe. Es wurde bestellt, eingekauft, von vielen Damen Kuchen gebacken, Material vorbereitet, überprüft, verpackt und am Ereignistag transportiert. Lange bevor die ersten Wanderer (Start war wie in den Vorjahren am Bahnhof Remagen) auf dem Berg ankamen, wurden oben die Arbeiten erledigt, die getan werden mussten um unsere Besucher mit Kaffee, Kuchen, Gegrilltem und natürlich kühlen Getränken zu versorgen. Da die Wettervorhersage glücklicherweise nicht zutraf, fanden viele Besucher und Wandergruppen den Weg auf den Berg. Es entwickelte sich wieder einmal ein reges Leben vor der Hütte. Viele Besucher waren in diesem Jahr zum ersten Mal bei uns zu Gast, und aus vielen Gesprächen war zu hören, wie erstaunt und überrascht sie von der Örtlichkeit und dem Gebotenen waren. So hatten es sich viele nicht vorgestellt. Aber es gibt auch Stammgäste, die seit vielen Jahren immer wieder kommen, ein Zeichen, dass sie sich bei uns wohlfühlen. Interessant ist auch immer wieder, wie viele Besucher sich übers Jahr nicht gesehen haben, sich dann aber bei uns treffen. Ein Herr erzählte dem Autor, dass er vor ca. fünfzig Jahren von Remagen fortgezogen und nun wieder zurückgezogen sei. Er war sehr erfreut über viele Bekannte, die er in der Jugendzeit hatte und nun bei uns wieder traf. ("Weißt Du noch, Damals-Gespräche entwickelten sich") So entstanden viele nette Gespräche in fröhlichen Tischgemeinschaften. Aber auch der schönste Tag geht einmal vorbei. Am frühen Abend machten sich dann auch die letzten Besucher auf den Heimweg. Für die vielen Helfer und Kuchenspender, denen an dieser Stelle ein großes Dankeschön ausgesprochen wird, denn ohne ihren unermüdlichen Einsatz läuft gar nichts, ist es immer wieder Motivation zu sehen, dass es unseren Gästen gut gefällt, und dann sind wir alle zufrieden.

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Der Sommer 2018 mit seinen heißen Tagen setzte auch so manchem Stadtparkbesucher zu. Die Boccia-Spieler hatten unter der Hitze Nachmittags besonders zu leiden, da die Sitzgruppe an der Bahn rheinwärts keinerlei Schattenwurf erfuhr. Auf der gegenüberliegenden Seite hingegen werfen große Platanen in dieser Zeit einen wunderbar kühlenden Schatten auf eine einzelne Bank. Die Idee zu einer zusätzlichen Bank und einem Tisch kam damals zwangsläufig. Im Herbst 2018 wurden die Pläne für die Stahlträger und die Beplankung erstellt und zeitig bestellt. Jetzt kam es, nach Abholung der Zutaten nur noch auf geeignetes Wetter zur Montage an.

In der 19. KW 2019 wurde eine schlagkräftige Truppe zusammengetrommelt. An einem trockenen Vormittag wurden die Aufnahmelöcher für die Träger mit einem Erdbohrgerät vorgebohrt und mit Spaten auf die richtigen Maße gebracht. In die so vorbereiteten Löcher wurden die Ständer eingesetzt und anschließend mit Beton verfüllt. Dann konnten die Hölzer aufgeschraubt werden, die neuen Teile mit Flatterband bis zum Abbinden des Betons versehen werden. Jetzt kann die Sonne auch am Nachmittag ihre Strahlen schicken, wir werden nicht mehr schwitzen!

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Während die Einen mit den Aufbauarbeiten beschäftigt waren, ließen es sich weitere Freiwillige nicht nehmen, die untere Mauer an der Kinderspielecke straßenseitig vom Efeu zu befreien; zwei Hinweisschilder für das Mitführen von Hunden zu erneuern bzw. ersetzen, da ein Schild mutwillig zerstört wurde. Ferner musste ein Brett an der Boulebahn ausgetauscht werden, da dieses durchgefault war. Ein erfolgreicher Vormittag.

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Wie schon zur Tradition geworden, pflanzten auch in diesem Jahr wieder Vereinsmitglieder und ein weiterer Helfer die schmucken Geranien in die Pflanzgefäße auf der Mauer der Pfarrkirche. Als Dank bekamen die Helferlein einen kleinen Imbiss mit Kaffee und Tee serviert.

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