Chronik ab 1867

1867 - Aus einem Eintrag im Remagener Stadtarchiv und den Statuten von 1880 geht hervor, dass der Verschönerungsverein Remagen e.V. am 20. März des Jahres 1867 gegründet wurde. Die erste amtliche Erwähnung des Verschönerungsvereins ist in einem Ratsprotokoll der Stadt Remagen aus dem Jahre 1867 (Abschrift und Anwesenheitsliste) festgehalten, namentliche Erwähnung für den Verschönerungsverein finden Conrad Spahn, Otto Caracciola und Anton Bieber. In diesem Protokoll wurde u. a. das Aufstellen von Ruhebänken auf Koppen dokumentiert. Wir sind damit einer der ältesten Vereine in Remagen. Heimatbewusste Bürger haben sich damals zusammengefunden und Aktivitäten entwickelt, die auch der heutige Vorstand mit großem Engagement verfolgt.
 
1869 - Bürgermeister Beinhauer hält in der Stadtchronik fest: "Der im März 1867 gegründete "Localverschönerungsverein" entwickelte in den Jahren 1868 und 1869 eine erfreuliche Tätigkeit und führte auf Koppen, von ihm nunmehr Viktoriaberg genannt (zu Ehren der deutschen Kaiserin), auf den angekauften, an den Stadtwald grenzenden Grundstücken Anlagen aus, welche den gebotenen Punkten seltener vorzüglicher Aussichten und Panoramas vollkommen entsprechen."
Ein Pavillon wurde errichtet, eine Terrasse planiert, Sitzbänke aufgestellt und ein Promenadenweg südlich neben der Oelgeshohle parallel mit derselben zum Aufgang zur Höhe durch den Stadtwald angelegt. In der "Wandermappe der Gartenlaube" wurde 1870 ein Bericht "Auf dem Victoriaberge bei Remagen" veröffentlicht. (Abschrift des Berichts und Panoramabild)
 
1880 - Vom 10. April stammen die ersten vorliegenden Statuten des Verschönerungsvereins. Als Vereinsvorstandsmitglieder werden O. Caracciola, W. Müller, H. Reuleaux, W. U. Roßbach, A. Cahn aufgeführt. In der Chronik der Stadt Remagen wird auf Statuten vom 20. März 1867 hingewiesen, diese liegen aber leider nicht vor.

1883
- Der Verschönerungsverein hat 51 Mitglieder.
 
vor 1898 - Höchstwahrscheinlich, ein Beweis in Form eines amtlichen Dokumentes fehlt leider, war Herr Abraham Cahn der amtierende Vorsitzende des Vereins. In den Erinnerungen an Salomon Cahn, der ein Neffe des Abraham Cahn gewesen war, findet sich ein schlüssiger Hinweis auf diese Vermutung.
 
1898 - Bernhard Pira wurde zum Vorsitzenden des Verschönerungsvereins gewählt. Der Verein ließ auf dem Viktoriaberg die "Waldburg" bauen. Die Baukosten betrugen 28.335,-- Goldmark.
 
1900 - Am 6. Januar eröffnete Frau Wwe. Fletscher das Hotel-Restaurant "Zur Waldburg".
 
jahreshauptversammlung19011901 - Anzeige für eine Einladung zur General-Versammlung des Verschönerungs-Verein der "Rhein- und Ahr-Zeitung" vom 28. September. Ein Bericht über die Versammlung wurde dann am 9. Oktober in der gleichen Zeitung veröffentlicht.
 
1905 - Vorsitzender Karl Kollbach
 
1906 – In der Generalversammlung vom 19. Februar wurde eine neue Satzung für die geplante Eintragung in das Vereinsregister verabschiedet.
 
1910 - Am 23. Februar erfolgte der Eintrag des "Verschönerungsverein der Stadt Remagen" in das Vereinsregister des Königlichen Amtsgerichts Sinzig. Im "Öffentlichen Anzeiger zum Amtsblatt der königlichen Regierung zu Koblenz" vom 24. März erfolgte die Bekanntmachung.
 
1911 - In der Generalversammlung vom 1. Juni wurde der bisherige Vorstand bestätigt. Am 27. Juni verstarb der Vorsitzende Karl Kollbach an den Folgen eines Dienstunfalls. Daher fand am 18. Juli eine erneute Generalversammlung statt, in der als neuer Vorsitzender Walter Lehmann gewählt wurde.
 
1926 – In der Mitgliederversammlung vom 20. Juni wurden die vom Vorstand entworfenen neuen Statuten vorgelesen und einstimmig genehmigt. § 3 wurde dahingehend geändert, dass zukünftig der Vorstand in der Mitgliederversammlung gewählt wird. Außerdem gehören ohne Wahl der Bürgermeister, ein Stadtverordneter und ein Mitglied des Wirte- und Gewerbevereins dem Vorstand an. Es erfolgte eine Namensänderung in „Verkehrs- und Verschönerungsverein der Stadt Remagen“, Als Vorsitzender wurde Julius Chateney gewählt.
 
1929 – Am 13. März wurde in der Generalversammlung Baptist Schneider zum Vorsitzenden gewählt.
 
1933 – Die Mitgliederversammlung vom 27. Dezember beschloss eine neue Satzung. Die gravierende Änderung war § 4: „Der Vorsitzende ist der Führer des Vereins. Er ist zugleich Vorstand im Sinne § 26 BGB….“ Als alleiniges Vorstandsmitglied wurde ins Vereinsregister Heinrich Reime eingetragen.
 
1936 - Da man erfahren hatte, dass das Restaurant "Waldburg" von dem damaligen Regime enteignet werden sollte, wurde es an die Familie Annie und Wilhelm Pilger verkauft. Der Verkaufpreis betrug 37.500.-- Goldmark.
 
1941 - In der Mitgliederversammlung am 14. März wurde die vom Reichsfremdenverkehrsverband vorgegebene Satzungsänderung angenommen. Umbenennung des Vereins in "Fremdenverkehrsverein Remagen e. V.". Sie hatte zum Ziel, dass der Verein die Gemeinnützigkeit erlangen würde. Neuer Vorsitzender nach §12 der Satzung: Bürgermeister Dr. Kemming.
 
1949 – Der Verschönerungsverein wurde am 15. März in der Gründungsversammlung unter Leitung von Amtsbürgermeister Firsching neu errichtet. Als Vorsitzender wurde Dr. med. Herbert Claesgen gewählt. In der ersten Vorstandssitzung am 23. März 1949 wurde eine neue Satzung für den „Verkehrs- und Verschönerungsverein der Stadt Remagen und Bad Kripp“ verabschiedet. Am 10. Juni 1949 erhielt der Verein die Genehmigung der französischen Militärregierung in Ahrweiler. Am 1. Juli bzw. 31. Dezember. erfolgte die Anmeldung beim Amtsgericht Sinzig. Es wurde die Fortführung des unter Nr. 7 im Vereinsregister eingetragenen Fremdenverkehrsverein Remagen e.V. unter gleichzeitiger Umbenennung in „Verkehrs- und Verschönerungsverein der Stadt Remagen e. V.“ beantragt. Dr. med. Claesgen hat sich mit großem Engagement zur Wiederbelebung des Remagener Fremdenverkehrs und des Geschäftslebens eingesetzt.
 
1950 - Eine Anlage zur Anstrahlung der Apollinariskirche wurde aufgebaut.
 
1953 - Im Frühjahr rief der Verkehrs- und Verschönerungsverein in Zusammenarbeit mit der Stadt Remagen zum ersten Blumenschmuckwettbewerb nach dem Kriege auf.
 
1954 - Zur Anstrahlung der Apollinariskirche wurden sechs Quecksilberdampflampen mit einer Leistung von 2000 Watt beschafft.
 
1955 - Am 9. Juli wurde Peter Ockenfels in der Generalversammlung zum 1. Vorsitzenden gewählt.
 
1956 - Vom 21. bis 29. Juli organisierte der Verkehrs- und Verschönerungsverein eine Gewerbeschau auf dem Sportplatz.
Im Remagener Stadtwald wurden zwei Schutzhütten errichtet, und in der Gemarkung 50 Ruhebänke aufgestellt. In Zusammenarbeit mit dem Turnverein Remagen wurde eine Wander- und Wegekarte für Remagen und Umgebung herausgegeben und die Wanderwege neu markiert.
 
1963 - Im Frühjahr wurde ein neues Verkehrsamt der Stadt Remagen unter Trägerschaft des Verkehrs- und Verschönerungsvereins eingerichtet.
 
1965 - In der Mitgliederversammlung am 23.2. wurde beschlossen, eine eigene Anlegebrücke für Rheinschiffe anzuschaffen. Am 29. 06. wurde diese Brücke bei der Fa. Gebr. Luwen in Duisburg gekauft und am 01. 07. in Betrieb genommen. Kosten: ca. 48.400,-- DM. Die Betreuung der Brücke übernahm die Fa. Wendt (Orderstation am Rhein).
 
1968 - Mit 2.800,-- DM finanzierte der Verschönerungsverein eine neue Beleuchtungsanlage für die Apollinariskirche.
 
1970 - Peter Ockenfels legte aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz nieder. Die Vereinsgeschäfte wurden vom Schriftführer Karl Holtz kommissarisch weitergeführt.
 
1972 – In der Mitgliederversammlung am 22. März wurde ein neuer Vorstand gewählt. Neuer 1. Vorsitzender Karl Holtz. Auf Vorschlag des Bürgermeisters Kürten wurde Peter Ockenfels zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
Vor dieser Wahl bestand folgende Situation: Der Verschönerungsverein bestand juristisch nicht mehr, weil er keinen Vorstand hatte. Vorsitzender Peter Ockenfels hatte seine Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt, Kassierer Gerhard Junk und die Schriftführerin Karin Loef waren verstorben. Als Übergangslösung wurde der Verschönerungsverein von den Beisitzern geführt. Gedanken über die Auflösung des Verschönerungsvereins kamen auf.
Bürgermeister Kürten teilte mit, dass dem Stadtrat empfohlen wird, das Verkehrsamt in die Regie der Stadt zu übertragen.

1977 - Am 11. April verstarb der Vorsitzende Karl Holtz. Geschäftsführer Kurt Schmitz übernahm kommissarisch die Amtsgeschäfte.
Auf der Mauer der Deutschen Bundesbahn an der B9 wurden vom Verschönerungsverein 10 Blumenkübel aufgestellt.

1978 - Am 11. Januar wurde Otto Neubeck zum Vorsitzenden gewählt.
 
1979 - Der Verschönerungsverein setzte sich bei der Stadt Remagen für den Bau einer großen Schutzhütte mit Grillplatz auf der ehemaligen Schutthalde an der Waldburgstraße ("Monte Klamotte") ein.
30. Oktober: Neue Satzung und Umbenennung in „Verschönerungsverein Remagen e. V.“. Antrag auf Anerkennung als gemeinnütziger Verein.

1980 - Nach langer Pause wieder eine Prämierung im Blumenschmuckwettbewerb.
Bau einer Schutzhütte auf dem Scharfenberg. In der Gemarkung Remagen wurden Ruhebänke aufgestellt. Das Kreuz an der Kapelle im Leepfad/Fürstenbergstraße wurde restauriert.

1981 – Die Einweihung der Schutzhütte auf dem Scharfenberg erfolgte am 11. April.
Der Verschönerungsverein erlangte beim Finanzamt Mayen am 28. Mai die Gemeinnützigkeit.
Am 18. August wurden erste Gespräche zur Erweiterung der Gedenkstätte für die Kriegstoten der beiden Weltkriege geführt.

1982
- Erweiterung und Ausbau des Ehrenmals am Ehrenfriedhof wurden abgeschlossen. Es wurden 4 Bronzetafeln mit den Namen der Opfer des 2. Weltkrieges unter der Remagener Bevölkerung aufgestellt. Die Einweihung der Gedenkstätte fand am 15. November statt. Ein Spendenaufruf des Verschönerungsvereins erbrachte ca. 13.800 DM von 127 Spendern, der Verschönerungsverein selbst steuerte über 2.000 DM bei.
Gartenbaumeister Herrmann Kurth bezifferte das Alter der beiden alten Eichen in der "Roten Erde" auf ca. 400 bis 500 Jahre. Entsprechende Informationsschilder wurden aufgestellt, der Bereich um die Eichen gesäubert und zwei Ruhebänke aufgestellt.
Die verwitterten Eingangstüren der Apollinariskirche wurden durch die Mitglieder Hilarius Willscheid und Hans Strohe in ehrenamtlicher Arbeit restauriert. Die Kosten für das Material in Höhe von 450,-- DM übernahm der Verschönerungsverein.

1983 - Zur Wiedereröffnung des römischen Museums in der Kirchstraße erwarb der Verschönerungsverein durch Vermittlung einer Remagener Bürgerin eine römische Amphore und 299 verschiedene Münzen aus einem Römerfund für 1.250,-- DM und übergab diese der Stadt.

1984 - Die Wanderwege A1 bis A4 wurden in Zusammenarbeit mit dem Turnverein Remagen ausgeschildert. Im Stadtgebiet wurden 8 Orientierungs-(Wander-)tafeln aufgestellt. Zur Eröffnung der Rheinhalle wurde vom Verschönerungsverein am "Tag des Baumes" eine Eiche gepflanzt. Zur Gestaltung des Parkplatzes am Schwimmbad stiftete der Verschönerungsverein 9 Kugelakazien.

1985 - Erste Frühjahrswanderung des Verschönerungsvereins am Pfingstmontag zur Grillhütte „Monte Klamotte“.

1986 - Die vereinseigene Anlegebrücke wurde am 10. April um 04.00 Uhr vom MS "Stadt Volkach" gerammt und schwer beschädigt. Reparaturkosten: ca. 20.000,-- DM.

1987 – Die Rekultivierung des Weihers am "Waldschlösschen" wurde 21. Mai abgeschlossen.Die Kosten betrugen ca. 15.000,-- DM. Die Füllung des Weihers mit 2.500 Kubikmetern Frischwasser aus dem Rhein übernahm die Freiwillige Feuerwehr Remagen.
Zur Anstrahlung der Pfarrkirche St. Peter und Paul spendete der Verschönerungsverein 1.700,-- DM.

1988 - Beginn der Planungsarbeiten für die Errichtung des Waldlehrpfades auf dem Reisberg.  "Auf Kirres" wurden Ruhebänke aufgestellt.

1990 - Baubeginn des Waldlehrpfades auf dem Reisberg.
In der Jahreshauptversammlung vom 03. April wird Kurt Schmitz zum Ehrenmitglied ernannt. Zuvor hatte er sein Amt als Geschäftsführer niedergelegt.

1991 – Der Waldlehrpfad wurde am 29. September der Öffentlichkeit übergeben. Kosten für den Verschönerungsverein: 30.000,-- DM.

1992 – Am 11. April ereignete sich ein schwerer Unfall an der "Kapelle zur Schwarzen Madonna". Unter den vier Todesopfern sind auch der Geschäftsführer des Verschönerungsvereins Josef Kurtenacker und seine Frau Helga.
Die 125-Jahrfeier des Verschönerungsvereins Remagen im Foyer der Rheinhalle wurde 31. Oktober mit mehr als 200 Gästen gefeiert.
Baubeginn einer weiteren Schutzhütte auf dem Reisberg war am 28. November. Ein Sohn des früheren Türenherstellers Otto Becher spendete 3.000,-- DM. Die Hütte erhielt den Namen "Otto Becher-Hütte".

1993 - Den Grundstein zur Finanzierung des Martinsbrunnens legte am 07. März 1. Vorsitzender Otto Neubeck durch eine Geldspende von über 2.200,-- DM.
Die vereinseigene Anlegebrücke wurde für 25.000,--DM an die Bonner-Personen-Schifffahrt verkauft.
Am Rondellchen "Kemming-Höhe" (benannt nach dem Amtsbürgermeister Dr. jur. Hans Kemming) wurden drei neue Ruhebänke durch den Verschönerungsverein aufgestellt. Das Kreuz an der Ecke Marktstraße/Geschw.-Schmoll-Straße wurde auf Kosten des Verschönerungsvereins restauriert.

1995 - Der Auftrag zur Erstellung des Martinsbrunnen wurde an die Bildhauerwerkstatt "Netzermühle" im Brohltal vergeben. Der erste Spatenstich erfolgte am 04. Oktober. Einen Monat später, am 04. November, konnte der Martinsbrunnen als Geschenk des Verschönerungsvereins an die Stadt Remagen übergeben werden.
Erstmals Bepflanzung der Blumenkübel und Baumscheiben in der Fußgängerzone und auf dem Marktplatz. Das Fronkreuz in der Alte Straße wurde auf Drängen des Verschönerungsvereins restauriert.

1996 - In der Hündelsgasse wurde ein altes Grabkreuz aufgestellt, das dem Verschönerungsverein von der Familie Egon Junk überlassen wurde. Am Restaurant Waldschlösschen wurde der Bildstock restauriert, ebenso der Bildstock hinter dem Waldschlösschen. Am Martinsbrunnen wurde eine Texttafel angebracht.
Altes Remagener Liedgut wurde in einem Liederheft zusammengefasst.
Der Vorsitzende des Verschönerungsvereins, Otto Neubeck, erhielt aufgrund seiner Verdienste um das Vereinswesen in Remagen die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz.

1997 - Der Bildstock an der Ecke Alter Fuhrweg/Alte Straße wurde restauriert und das Kreuz am Museum in der Kirchstraße für ca. 3.000,-- DM hydrofobiert.
Der Vorstand des Verschönerungsvereins besuchte erstmals die Partnerschaftsstadt Maisons-Laffitte.
Der Verschönerungsverein beteiligt sich seit diesem Jahr aktiv an der Arbeit des Martinsausschusses und an der Durchführung des Martinsumzuges.

1998 – Der Verschönerungsverein übergibt der Jugend eine Skateboard-Anlage. Kosten: Ca. 23.000,-- DM. Die Grundschule St. Martin erhielt eine Fußball-Torwand.

1999 – Dem Verein "Friedensmuseum - Brücke von Remagen" stiftete der Verschönerungsverein eine Kupferlampe für ein ewiges Licht in der Friedenskapelle "Schwarze Madonna".
In der Jahreshauptversammlung am 15. April legte Otto Neubeck nach 21 Jahren sein Amt als 1. Vorsitzender aus Altersgründen nieder. Er wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Das Amt des 1. Vorsitzenden übernahm Erika Kissling-Cremer.
Anlässlich einer Bürgerfahrt nach Maisons-Laffitte pflanzte der Vorstand des Verschönerungsvereins als Gastgeschenk eine Blutbuche am Ufer der Seine.

2001 - Die Bildhauerwerkstatt "Netzermühle" im Brohltal erhielt den Zuschlag zur Errichtung des Caraccioladenkmals. Kosten: Ca. 57.000,-- DM. An Spenden kamen ca. 44.500,-- DM zusammen. Hauptsponsor war Mercedes-Benz aus Sindelfingen. Am 21. Juni fand die Denkmalenthüllung an der "Kemming-Höhe" statt. Neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft nahmen auch zahlreiche Mitglieder der Familie Caracciola teil.
Ein lange vergessener alter Brauch wurde wiederbelebt: Am Rheinufer fand am 30. November unter Beteiligung des Kirchenchores St. Peter und Paul und der "Original Remagener Weihnachtsbläser" das Adventsansingen statt.
Auf dem Maisons-Laffitte-Platz wurde am 21. Dezember das Denkmal "Politikum" enthüllt. Es soll die politische Situation in Remagen zur damaligen Zeit verkörpern und ein Beitrag zur "Remagener Kunstmeile" sein.

2002 - Der in den 80er Jahren im Zuge des Ausbaues der B9 unterhalb vom Schloss Marienfels entfernte Obelisk wurde vom Verschönerungsverein auf dem Hof der Straßenmeisterei Sinzig entdeckt und nach zähen Verhandlungen wieder in Remagen aufgestellt. Neuer Standort: Ecke Bergstraße/B9. Die Übergabe fand am 23. August statt.
Am 9. November wurde an der Scharfenberghütte und am Waldlehrpfad jeweils eine Sitzgruppe mit Tisch aufgestellt.

2003 - Der Stv. Vorsitzende Helmut Ruthe stiftete für den Bildstock am "Waldschlösschen" eine Marienfigur aus Sandstein.

2004 - Der Verschönerungsverein stiftete für die neue Friedhofsglocke 500,-- EUR, der Kindergarten St. Anna erhielt zur Anschaffung von Spielgeräten 300,-- EUR.
Die Aktion des Verschönerungsvereins - "Remagener Stadtfahne" - erbrachte eine Bestellung von fast 100 Stadtfahnen.

2005 - Im Juni legte Erika Kissling-Cremer ihr Amt nieder. Helmut Ruthe leitete als Stv. Vorsitzender die Geschäfte bis zur Neuwahl in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 16. November. Zum  Vorsitzenden wurde Helmut Ruthe gewählt.

2006 - Pfingstmontag feierte der Verschönerungsverein aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der 'Reitsportgemeinschaft Hubertushof' unterhalb des Wegekreuzes am Wanderparkplatz 'Monte Klamotte' mit Dechant Dr. Meyer eine Hubertusmesse. Das anschließende traditionelle Grillfest wurde in diesem Jahr ausnahmsweise auf dem Hubertushof gefeiert.
Der Verschönerungsverein schlug der Stadtverwaltung Remagen vor, auf Kirres wieder die Anpflanzung von Birnbäumen vorzusehen. Hier wurden vor ca. 100 Jahren  460 Bäume zu einer Alleestraße gepflanzt, die aber inzwischen altersbedingt bis auf wenige Bäume nach und nach gefällt werden mussten.

2007 - Die Restaurierung der 'Marienkapelle in der Lee' (Fürstenbergstraße) und des daneben stehenden Kreuzes wurden Ende August abgeschlossen. Der Verschönerungsverein übernahm die Kosten für die Restaurierung und Überdachung des Kreuzes von mehr als 3.150,00 Euro.

2008 - Das in Australien lebende Vereinsmitglied Kurt Marschner stiftete einen Kastanienbaum als Ersatz für den an der Kemming-Höhe gefällten Baum.
Auf Hinweise durch den Verschönerungsverein wurde rund um das Plateau der Franziskusstatue das marode Schutzgeländer durch den städtischen Bauhof erneuert.

2009 - In Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof wurden im unteren Bereich des Lützelbachtales auf einer Länge von etwa 120 Metern Grauwackesteine als Trittsteine gesetzt. Auf der Mauerkrone entlang der Drususstraße wurden ca. 110 Abschlussplatten neu verlegt.
Zur Einweihung des 'Caracciola-Platzes' an der neuen Rheinpromenade am 26. September stiftete der Verschönerungsverein zwei Namensschilder.
Die vom Verschönerungsverein vorgeschlagene Gestaltung und Bepflanzung des Hochbeetes am Martinsbrunnen wurde abgeschlossen.
Die vereinseigene Homepage ist unter "www.verschoenerungsverein-remagen.de" im Internet seit dem 17. November online.
 
2010 - Im April wurden die Wandertafeln im Stadtgebiet Remagen erneuert. Der Zahn der Zeit hatte an ihnen genagt und die Darstellung musste auf die aktuellen Verhältnisse angepasst werden.
Beginn der Arbeiten zur Umwandlung des alten Friedhofes in einen Naherholungspark am 21. Juni. Begonnen und fertiggestellt wurde die Restaurierung der ehemaligen Leichenhalle.
Das Ehepaar Marlis und Paul Dinkelbach spendeten einen Stein für die Quelle des Lützelbaches. Dieser wurde am 23. November aufgestellt.
 
2011 - Ab Februar wurden die Arbeiten auf dem alten Friedhof fortgesetzt. Details siehe 2011 - Aktivitäten alter Friedhof  sowie in der Bilderreihe Alter Friedhof 2011.
Beim "Dreck-weg-Tag" hat sich der Verein erfolgreich eingebracht.
Da der Waldlehrpfad in die Jahre gekommen ist, ist immer etwas zu tun. So mußten Tafelständer erneuert werden.
 
2012 - Im Februar wurden die Arbeiten auf dem alten Friedhof aus der Winterruhe geholt. So ging es kontinuierlich weiter bis in den August hinein. Am 24. August wurde der Stadtpark "Alter Friedhof" der Öffentlichkeit übergeben. Die Festansprachen hielten neben einigen Lokalpolitikern auch der amtierende Ministerpräsident Kurt Beck. Details siehe 2012 Aktivitäten Alter Friedhof Übergabe Stadtpark 24.08.2012 und Einweihung des Stadtparks.
 
2013 - Die jährliche Mitgliederversammlung mit Wahl eines Geschäftsführers fand im April statt. Das Bankeinzugsverfahren wurde auf die neue europäische Norm SEPA umgestellt. Die längst fällige Überarbeitung des Waldlehrpfades wurde vorbereitet und umgesetzt. Die Pflasterung des Vorplatzes der Grillhütte auf "Monte Klamotte" wurde begonnen.
 
2014 - Die Pflasterung des Hüttenvorplatzes wurden im Januar abgeschlossen. Freigeschnitten wurden die Sichtachse von der Monte Klamotte sowie das Areal an der oberen Waldburgstraße. Der gestohlene Mercedes-Stern des Caracciola-Denkmals wird durch einen Stern aus Granit ersetzt.  In der Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand neu gewählt. Vorsitzender wird Wolfgang Dahl. Pfingstmontag wurde die Grillhütte auf Monte Klamotte in "Otto-Neubeck-Hütte" umbenannt. Fünf Bänke im Stadtpark werden mit Rückenlehnen nachgerüstet und ein neues Blumenbeet wird erstellt.
 
2015 - Der Bereich um das Kreuz Nähe Deichweg an der Stadtmauer wurde gerodet. Das Kreuz somit wieder freigestellt. Die Treppenstufen wurden entfernt, um den Kreuzsockel eine befestigte Fläche angelegt.
Der Hauptweg durch den Stadtpark erhielt durch den Verein drei LED-Laternen, die am 09. Juli an die Stadt Remagen übergeben wurden. Eine Spende der Volksbank hatte die Finanzierung großzügig unterstützt.
Am 08. Oktober lud der Verein erstmals Mitglieder, die mindestens seit 25 Jahren im Verein waren, zu einem Danknachmittag in das evangelische Gemeindezentrum zu Kaffee und Kuchen ein.  
In der Außenanlage des evangelischen Gemeindezentrums wurde eine Mauer von Efeu befreit.
 
2016 - Reinigung der Tafeln und Schilder des Waldlehrpfades.
An der Waldburg entsteht ein neuer Aussichtspunkt. Wir schneiden die Aussicht frei und schildern aus.
Die Vorbereitungen der 150-Jahrfeier in 2017 beginnen.
Führung für den BUND durch den Stadtpark.
Fünf Ehrenamtskarten für ehrenamtlich Aktive des VVR durch den Kreis Ahrweiler verliehen.
Aus Anlass der Erstellung und Übergabe des Waldlehrpfades des Vereins an die Stadt Remagen wurden durch den Verein im September in Abstimmung mit dem zuständigen Förster Ebach  zwei Bäume "Speierling"  an den Lehrpfad gepflanzt.
 
2017 - Der Verein schlägt dem Ortsbeirat die Errichtung von zwei "Stadteingangsmauern" vor. Aufstellungsort Wiese an der Einmündung Bergstraße - B 9 und am Hang Einmündung Jahnstraße - B 9.
Ein Gedenkstein "150 Jahre Verschönerungsverein Remagen" wurde am 28. März im Stadtpark unterhalb der Alte Straße aufgestellt. Der Grabstein "Buchela" findet an der rheinseitigenMauer im Stadtpark einen würdigen Platz.