2016

Im Laufe der Vegetationszeit dieses Jahres streiften wieder die Scouts des Verschönerungsvereins Remagen durch die Straßen, Wege und Plätze der Remagener Kernstadt. Sie waren auf der Suche nach den besonderen Blumenarrangements, sei es in den Blumenkästen auf Balkonen oder in den Vorgärten der Häuser. Die gefälligsten Schmuckstücke wurden hernach ausgewählt und die Eigentümer zur Prämierung in den Gewölbekeller des Rathauses eingeladen. Von den fünfundzwanzig Eingeladenen kamen dann fünfzehn, die vom Vorsitzenden des Vereins begrüßt wurden. Er beschrieb die jeweiligen Objekte um aufzuzeigen, warum sie ausgewählt wurden. Der erste Beigeordnete der Stadt Remagen, Rolf Plewa, übergab jeweils ein kleines Präsent als "Dankeschön" für ihren Einsatz. Herr Plewa unterstrich nach der Prämierung in einer kleinen Ansprache den Wert der geleisteten Arbeit insbesondere dahingehend, dass jeder Farbtupfer zum schönen Aussehen der Stadt beiträgt und somit eine große Außenwirkung hat. 

Im Anschluss an den formalen Teil lud der Verein die geladenen Gäste zu einem kleinen Imbiss und Umtrunk ein. In der besonderen Atmosphäre des Kellers entwickelte sich so manch ein angeregtes Gespräch unter den Anwesenden.

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Im Herbst ist die Brutzeit der Vögel in unseren Breiten vorüber. Da sich in den Nistkästen nicht nur das Nestmaterial der letzten Brutsaison befindet, müssen diese regelmäßig zum Jahresende hin gesäubert werden. Diese Aufgabe haben für die Kästen im Stadtpark seit einigen Jahren zwei Mitglieder des Vorstandes übernommen. Anfang dieser Woche war es wieder so weit. Was würden wir alles in den Kästen finden? Mit Spannung gingen wir ans Werk. Gleich im ersten Kasten befand sich ein komplettes Gelege mit 12 unausgebrüteten Blaumeiseneiern. Was ist da wohl geschehen, warum haben die angehenden Vogeleltern ihr Brutgeschäft abgebrochen? Wir werden es nicht erfahren. In den nächsten Kästen fanden wir zwei weitere Nester. In einem lag eine Jundgvogelmumie, in dem zweiten zwei Skelette. Was dieses Jahr auffiel, waren die großen Bestände an Ohrwürmern in den Kästen. Na ja, es ist in ihnen auch schön trocken und sicher gegen Fressfeinde, außerdem sind sie nützlich in der Bekämpfung gegen Schädlinge auf den Bäumen des Parks. Zwei der Nisthilfen sind aus Birkenstammstücken gefertigt. Beim Abnehmen im Baum fiel gleich auf, dass eine Seitenwand durch einen Specht bearbeitet war. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass sich im Holz einige Maden fettgefressen hatten. Dies kam dem Specht natürlich sehr entgegen. Erstaunlich ist, dass er die fette Beute so genau lokalisieren kann. Na dann, nach der gründlichen Reinigung der Nistkästen sind diese wieder am angestammten Platz. Die Vögel können sie wieder als Schutzhöhle in der unwirtlichen Jahreszeit und im nächsten Jahr zur Jungvogelaufzucht nutzen.

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Vor 25 Jahren hat der Verschönerungsverein den Waldlehrpfad errichtet und der Stadt Remagen übergeben. Aufgrund dieses Jubiläums wurden bereits im Frühjahr zwei Speierlinge an den Rundweg gepflanzt. (siehe Bericht). Die Übergabe der Bäume an die Remagener Bevölkerung sollte in einer kleinen Feierstunde stattfinden. Die Überlegung war ein Rundgang über den Waldlehrpfad unter fachkundiger Leitung. Dazu konnten wir den Förster Guido Ebach gewinnen. Da er im Rahmen der Volkshochschule Remagen jährlich einen Rundgang durch den Stadtwald durchführt, sollte dieser dann in diesem Jahr über den Waldlehrpfad gehen.

Am 10.09.2016 fand der Rundgang statt, zu dem sich 12 Personen angemeldet hatten, außerdem schloss sich die Gruppe der Geowanderung, unter Führung von Otto von Lom, mit 14 Personen an.

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Um 15:00 Uhr begrüßten der Vorsitzende vom Verschönerungsverein, Wolfgang Dahl, und der Förster Guido Ebach die Teilnehmer und begannen den ca. 1 ¾ stündigen Rundgang. Am Eingang in den Stadtwald ist eine große Freifläche, die durch den letzten Sturm entstanden ist. Hier erklärte der Förster so einiges über die Wiederaufforstung und gab einen Einblick in alle anfallenden Arbeiten in der Forstwirtschaft. Nach kurzer Zeit erreichte die Gruppe dann auch die Stelle, an der die Speierlinge neu gepflanzt worden waren. Die entsprechende Hinweistafel auf die Bäume wurde von den jüngsten Teilnehmern unter Beifall der Wandergruppe enthüllt. Nach kurzen Ansprachen wurde die Begehung mit vielen Informationen, Fachwissen und kleinen Anekdötchen fortgesetzt.

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Ende des Rundgangs war an der Otto-Neubeck-Hütte. Hier wurden die Teilnehmer mit Laugenbrezeln und kühlen alkoholfreien Getränken empfangen. Es ergaben sich hier auch noch einige interessante Gespräche und Fragen, die Förster Guido Ebach geduldig beantwortete.

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Die niederschlagsreichen letzten Wochen waren für die Pflanzen im Stadtpark ideal geeignet, um ihr Kraut in die Höhe und auch in die Breite zu treiben. Der Barfußgang und der Kräutergarten waren in den zurückliegenden Wochen auf Grund der hohen Niederschläge etwas vernachlässigt worden. Jetzt war aber höchste Zeit, wieder Ordnung zu schaffen. Am Samstag, 30. Juli trafen sich einige Mitglieder und auch vereinsexterne Gartenfreunde zur großen Aufräumaktion. Da wurden die Felder und Zwischenräume der Barfußgangfelder vom Wildwuchs befreit, das "Unkraut" in den Gehbereichen des Kräutergartens gezupft, die Pflanzen in den Kräuterbeeten zurechtgestutzt und der Schotterweg entgrünt. Nach ca. 2 Stunden und fünf vollen Unkrautsäcken war dann alles wieder vorzeigbar hergerichtet.

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Die Fronleichnamsprozession beginnt in Remagen traditionell mit einer Messe unter freiem Himmel auf dem Schulhof der Grundschule. Seit einigen Jahren ist auch der Verschönerungsverein mit einer kleinen Abordnung bei dem Aufbau dabei. Pünktlich um 8:00 Uhr wird der provisorische Altar, der in der Grundschule im Keller lagert, auf dem Schulhof aufgestellt und von Mitarbeitern des Pfarrbüros mit Blumen geschmückt. Aus den Räumlichkeiten der Grundschule werden dann alle verfügbaren Stühle herbeigeschafft und im Halbkreis um den Altar aufgestellt. Zusätzlich steht eine Stuhlreihe für die Schützen und die Musikkapelle hinter dem Altar.

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Nach der ca. einstündigen Messe setzt sich dann die Prozession in Bewegung. Die Stühle und der Altar werden wieder an ihre ursprünglichen Plätze zurückgebracht ; dabei ist darauf zu achten, dass auch die farblich unterschiedlichen Stühle wieder an den richtigen Platz gelangen. Aber unter den lautstarken Anweisungen von Rolf Jack hat es noch jedes Jahr funktioniert.

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