2016

Die lange, nasskaltwarme Winter- und Frühjahrszeit war so recht nach den Ansprüchen der Wild- und Beikräuter. Sie haben es sich auf den Gehflächen und Beeten des Kräutergartens gut gehen lassen, sind ordentlich gewachsen und in die Breite gegangen. Auch der Weg vom Barfußgang zur Alte Straße hatte es den Kräutlein angetan. Das Gras der in der Wildblumenwiese ist ordentlich in die Höhe gewachsen. Diesem galt es beizukommen. Wie? Eine Rundmail an bekannt hilfswillige Vereinsmitglieder mit der Anfrage nach Unterstützung brachte 13 Freiwillige am Samstag, 21.Mai, zusammen. Nach knapp zweistündiger intensiver Arbeit waren die Wege, das große Beet im Areal des Ehrenfriedhofs, Gehflächen und Beete vom Wildwuchs befreit. Die Wiese hatten zwei Vorstandsmitglieder bereits ein paar Tage vorher mit einem Schnitt zum Rundumbegehen versehen. In diesem Randbereich wachsen keine Wildblumen, nur Gras und Unzeug. Der Rest der Wiese kann erst gemäht werden, wenn die Samen der Blumen reif und zum freiwilligen Aussäen bereit sind.

Nach getaner Arbeit gab es einen kleinen Imbiss zum Wiederauffüllen der leeren Kraftakkus.

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Seit 31 Jahren führt der Verschönerungsverein Remagen am Pfingstmontag seine Wanderung mit anschließendem Grillfest auf der Monte Klamotte an der Otto-Neubeck-Hütte durch. Dazu sind natürlich einige Vorbereitungen erforderlich. Schon Wochen vorher erhält jedes Vorstandsmitglied eine Todo-Liste, auf der steht, was es zu erledigen gibt. Das fängt an mit der Reservierung der Grillhütte über den Druck der Werbeplakate, Information an die Presse bis hin zum Toilettenhausschlüssel besorgen. Die 4-seitige Liste besagt auch, wer wann wo etwas abholen oder aufstellen muss. So ist auch festgelegt, dass sich bereits am Samstag vor Pfingsten ein paar Freiwillige treffen, um die Grillhütte von Staub und Spinnweben zu reinigen. Zuerst werden Decke und Wände von Spinnweben gesäubert, danach alle Tische und Bänke geputzt und die Hütte ausgefegt. Wir hoffen nur, dass die Hütte bis Montag sauber bleibt.

Montags früh geht es dann schon um 9:00 Uhr los. Mit privaten PKWs und Anhängern werden alle benötigten Sachen zur Grillhütte transportiert. Der Aufbau ist dann schon Routine – jeder packt mit an. Und wenn die ersten Gäste gegen 11:30 Uhr eintreffen ist auch das Fässchen Kölsch angeschlagen.

Die Wandergruppe, die sich um 11:00 Uhr am Bahnhof Remagen trifft, erreicht die Otto-Neubeck-Hütte so gegen 12:30 Uhr. Dann herrscht großer Andrang an der Bonkasse. Aber innerhalb von 10 Minuten sind alle Gäste mit den Wertmarken ausgerüstet und können nach Herzenslust dafür Kaffee und Kuchen oder Steaks und Würstchen mit einem schönen kühlen Getränk kaufen.

In diesem Jahr war das Wetter, nach den ersten heißen Mai-Tagen, an Pfingsten leider etwas kühler. Aber trotzdem haben sich über 40 Personen, darunter auch viele Kinder und auch auswertige Gäste, am Bahnhof für die Wanderung eingefunden. Über das Wässigertal und dem Waldlehrpfad ging es dann zur Grillhütte. Schnell hatte jeder einen Platz gefunden und hatte sich an auch an den Essenstheken bedient.

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Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden, Wolfgang Dahl, wurde noch ein kleines Dankschön an Frau Оamov für jahrelange Kaffeeautomatenspende einschließlich des Kaffees übergeben. Im Laufe des Tages kamen immer noch ein paar Wanderer auf das Fest, dafür gingen auch wieder ein paar. So war dann die Kuchentheke auch bald recht gut abgeräumt. Aber bis zum Schluss der Veranstaltung konnte jeder noch Kaffee, Bier, Steaks und Grillwürste bekommen.

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Gegen 18:00 Uhr leeren sich dann die Reihen – bis auf ein paar Hartgesottene. Dann geht es wieder ans Abbauen. Aber das klappt auch immer wieder – irgendwie doch noch ziemlich geordnet. Nach einem kurzen Abschlussgespräch verabredet man sich dann noch für den nächsten Tag zu einer kleinen Zusammenkunft.

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Am 12. Mai um 9:00 Uhr war Treffpunkt an der Mauer der St. Peter und Paul Kirche um die Blumenkübel mit jungen Geranien zu bepflanzen. Blumenerde, Blumen und Langzeitdünger hatte das Pfarrbüro bereits eingekauft. Die alten Pflanzen wurden schon vor längerer Zeit herausgeholt, dabei aber die Wurzeln und die Wildkräuter stehen gelassen. Diese mussten also zuerst herausgenommen werden. Dann wurden die Kübel mit frischer Erde aufgefüllt, Langzeitdünger eingestreut und mit den frischen Hängegeranien versehen. Zum Schluss wurden die Pflanzen gut angegossen.

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Im Anschluss daran ging es zur Apollinariskirche. Hier hatte der Trupp der "Donnerstagtruppe" bereits die Pflanzkübel vorbereitet und mit frischer Erde versehen. So mussten nur noch die über 200 Geranienpflanzen auf die Kübel verteilt und gepflanzt werden. Dies war innerhalb kürzester Zeit geschafft und man konnte zum gemütlichen Teil übergehen. Bei Kaffee und Kuchen gab es noch ein paar nette Gespräche.

 

 

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Im September 1991 wurde der Waldlehrpfad, durch den Verschönerungsverein Remagen e.V. initiiert, fertiggestellt und der Stadt Remagen übergeben. Aus Anlass des bevorstehenden 25-jährigen Bestehens beschloss der Verschönerungsverein zwei neue Bäume zu stiften. In Absprache mit dem Förster wurden zwei der seltenen, vom Aussterben bedrohten,  Speierlinge beschafft und auf der vorbereiteten Fläche am Pfad gepflanzt.

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Wie in all den Jahren zuvor, so nahm auch in 2016 der Verschönerungsverein Remagen wieder am Dreck-weg-Tag mit einer großen Mitgliederzahl teil. Treffpunkt war auf dem Rathausplatz. Hier verteilte Ortsvorsteher Walter Köbbing die einzelnen Straßenzüge. So wurden vom Verschönerungsverein wieder der Außernbezirk Goethestraße, Joseph-Rovan-Allee übernommen, und eine weitere Abordnung fuhr zum Wanderparkplatz Waldburgstraße und säuberte die Wanderwege auf dem Reisberg und anschließend die obere Waldburgstraße.

Beim Gang talwärts entdeckten die Müllsammler eine große Menge illegal entsorgten Unrat im Gebüsch. Da die Straße rheinwärts steil abfällt und die Menge Müll nicht direkt gefahrlos geborgen werden konnte,  nahm der stv. Vorsitzende des Verschönerungsvereins Kontakt mit dem Leiter der Jugendfeuerwehr, Dirk Schorn, auf. Man verabredete, dass im Rahmen einer Übung der Müll aus dem Hang geholt wird.

Es waren zum Schluss 8 prall gefüllte Säcke Müll, diverse Kühlschrankgitter, Teile einer alten Nähmaschine, Autolautsprecher und ein Totenschädel (aus Kunststoff). Einige Sachen mit Hinweisen auf den evtl. Eigentümer des Unrats wurde an das Ordnungsamt weitergeleitet. Vielleicht kann dadurch der Verschmutzer ausfindig gemacht werden.

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