2010

Aktivitäten im Jahr 2010

Lesen Sie, wo und wie sich unser Verein im Laufe des Jahres in unserer Heimatstadt engagiert hat. Hier informieren wir Sie laufend über unsere abgeschlossenen Tätigkeiten.

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Die Remagener Werbegemeinschaft "Remagen mag ich e.V." bat den Verschönerungsverein Remagen e.V. um Unterstützung bei der vorweihnachtlichen Gestaltung der Eingänge zur Fußgängerzone. Dieser Wunsch wurde durch einige Mitglieder des Vereins in die Tat umgesetzt. Bei zum Teil lausigen Witterungsverhältnissen wurden an den Laternen der Eingänge Josefstrasse, Marktstrasse und Bachstrasse in mehreren Arbeitsschritten glänzende wetterfeste Folien angebracht (von denen gleich in der ersten Nacht an einer Laterne durch nette Mitbürger ein ca. 1 Meter langes Stück abgerissen wurde). Nachdem durch den Bauhof die Tannenbäume aufgestellt waren, konnten durch uns auch die Lichterketten montiert werden. Mit beginnender Dunkelheit erleuchten diese die Bäume in einer Weise, die an längst nicht mehr existente Stadttore erinnert.

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Mit Glühwein und weihnachtlichen Liedern läutete der Verschönerungsverein den Advent ein. Traditionell erstrahlte am Freitag vor dem ersten Advent der vom Bauhof aufgestellte und mit bunten Päckchen, sowie den von der Grundschule selbst gebastelten Baumschmuck versehenen Weihnachtsbaum auf dem Rathausvorplatz in vollem Glanz.

Pünktlich um 18:00 Uhr schaltete der Vorsitzende die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes ein, und der Stv. Vorsitzende Holger Smaritschnik begann mit seiner Moderation. Nach der Begrüßung aller Anwesenden eröffnete er den Abend mit einem Gedicht. Danach spielten die Original Remagener Weihnachtsbläser auf, das Publikum war aufgefordert mitzusingen. Dazu wurden vorab Liedertexte ausgegeben. Nach weiteren Vorträgen und musikalischen Einlagen erklangen auch wieder zwei Lieder von der Solosängerin Hanna Pohl.

Im Anschluss an das Programm spielten die Remagener Weihnachtsbläser zur Freude des Publikums noch ein paar bekannte Weihnachtsweisen. Bei einem Gläschen Glühwein verweilte so Mancher noch ein Viertelstündchen.

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Einen lang gehegten Wunsch erfüllten sich die langjährigen Mitglieder im Verschönerungsverein, Marlis und Paul Dinkelbach. Aus Anlass ihrer Goldenen Hochzeit und ihrer 75-sten Geburtstage entschlossen sich die Jubilare, als Spende an den Verschönerungsverein und alle Naturfreunde im Lützelbachtal einen Stein mit der Aufschrift "Lützelbach-Quelle" an der Stelle aufzustellen, wo das glasklare Wasser des viel besungenen Lützelbaches sichtbar aus dem Erdboden quillt.

2010-11-23_luetzelbachquelle_8Am Tage des 75. Wiegenfestes von Marlis Dinkelbach war es dann so weit. Steinmetzmeister Jörg Diwo hatte rechtzeitig den Stein so platziert aufgestellt, dass er bereits beim Anstieg ins Lützelbachtal zu erblicken ist. Zur kleinen, aber stimmungsvollen Enthüllungsfeier waren auf Einladung des Ehepaares Dinkelbachs zahlreiche Gäste erschienen. Natürlich durfte das von Dieter Ameln angestimmte, von Ebi Keiner und Rolf Plewa instrumental begleitete Lied vom "Mädchen von der Lützelbach" nicht fehlen. Schließlich ist Marlis Dinkelbach eine geborene Reiff und somit eine Verwandte von "Ohm" (Hans) Reiff, der zu seiner Zeit das in Remagen viel besungene Lied umgetextet hatte. Neben dem Ortsvorsteher Walter Köbbing bedankte sich auch der  Vorsitzende des Verschönerungsvereins ganz herzlich beim Ehepaar Dinkelbach für diese tolle Idee und die großzügige Spende.

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Die Klasse 3a der St. Martin-Grundschule mit ihrer Klassenlehrerin Anne Herrmann haben im Rahmen der seit 1986 bestehenden Bachpatenschaft im Lützelbachtal wieder einmal für Ordnung gesorgt.

Die Kinder wurden am Drususplatz vom Stv. Vorsitzenden des Verschönerungsvereins begrüßt. Er erläuterte den Sinn einer solchen Bachpatenschaft. Das Vorstandsmitglied Albert Hillen erklärte anschließend mit verständlichen Worten die Bedeutung des Lützelbaches als Trinkwasserversorger für die Remagener Bevölkerung in früheren Zeiten und wo der Bach einst quer durch die Altstadt seinen Verlauf nahm, bis er schließlich in den Rhein mündete. Mit Blick auf die am Drususplatz noch vorhandenen Reste der alten Stadtmauer wusste Hillen auch zu berichten, dass es zur Abwehr von feindlichen Angriffen im Mittelalter neben dieser Stadtmauer zusätzlich noch einen Wassergraben gab, der vom Lützelbach gefüllt wurde.

 

2010-11-19_bachpaten_1Nach diesem kurzen Ausflug in die Geschichte ging es dann im Gänsemarsch ins Lützelbachtal. Hier angekommen gingen die Kinder nach kurzer Einweisung mit Rieseneifer ans Werk. Nachdem der Müll in Eimern eingesammelt war, wurde der Verlauf des Bachbettes noch von Astwerk und Laub frei gelegt. Abschließend bauten die Kinder um die Quelle mit Steinen eine flache Ufermauer. Als sich der aufgewühlte Dreck abgesetzt hatte sprudelte kurzer Zeit glasklares Wasser aus der Quelle und floss in dem freigelegten Bachbett talwärts.

 

Nicht nur die Klassenlehrerin Anne Herrmann war begeistert vom Eifer und der Disziplin der Kinder, auch die Vorstandsmitglieder des Verschönerungsvereins sparten nicht mit Lob und Anerkennung für den tollen Einsatz. Zur Belohnung überreichten sie den Kindern heißen Kinderpunsch und leckere Muffins. Groß war die Freude über diese aufwärmende Stärkung. Zum Abschied bedankten sich die Kinder mit einem fröhlichen und lauten "Dankeschön", wobei ein Schüler meinte:" Das war der schönste Tag in meinem Leben."



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Im Sommer diesen Jahres ist der Stv. Vorsitzende des Verschönerungsvereines durch alle Straßen und Gassen der Stadt gelaufen bzw. mit dem Fahrrad gefahren, immer seinen Blick links und rechts schweifen lassend, um Ausschau nach schönem Blumenschmuck zu halten. Jeder noch so kleine Vorgarten und jeder mit Blumen geschmückte Balkon wurde in Augenschein genommen. So kam eine Liste von fast 100 Adressen zusammen. Hieraus wurden die gestrichen, die in den letzten 3 Jahren bereits einmal prämiert wurden. Aus den restlichen ermittelten wir dann die diesjährigen 25 Preisträger. Diese erhielten vor ca. 4 Wochen eine Einladung für eine kleine Feierstunde in den Rathauskeller der Stadt Remagen.

Von den Ehefrauen der Vorstandsmitglieder wurde der Rathauskeller für den Abend festlich dekoriert sowie für den vorgesehenen Imbiss die Brötchen vorbereitet. Kurz nach 18:00 Uhr trafen die ersten Gäste ein. In Abwesenheit des Vorsitzenden begrüßte Holger Smaritschnik die Gäste und hieß sie herzlich willkommen. Nach dem Imbiss erfolgte die Prämierung der Gewinner des diesjährigen schönsten Blumenschmucks.2010-11-18_blumenschmuck_4

Mit einem wortreich gedanklichen Rundgang durch die Stadt schilderte der Stv. Vorsitzende jeden begutachteten Garten. Die Preisträger erhielten aus der Hand des Bürgermeisters, Herrn Herbert Georgi, den von Margarete Pohl angereichten Gutschein als kleines Dankeschön vom Verschönerungsverein.

Nach der Prämierung präsentierten Rolf Lembke und Bernhard Exner eine Diashow über den Umbau des Alten Friedhofs. Unterbrochen wurde die Vorführung durch eine kleine Geschichte über das Richtfest des kleinen Friedhofhäuschens, die Claus Dreesbach in bekannter Manier, teils in Mundart, vortrug.

Anschließend war noch genügend Zeit für ein paar anregende Gespräche. Im Laufe des Abends gab es noch eine Überraschung. Spontan wurden von den Gästen vier Beitrittserklärungen abgegeben. Hierfür unseren herzlichen Dank.